Wenn man Ärger mit dem Vermieter hat, dann hilft es nur entweder, dem Vermieter einfach kleinlaut Recht zu geben, oder, sich auf einen Rechtsstreit mit dem Vermieter einzulassen!

Sich für die erste Variante zu entscheiden, ist meistens die günstigere Lösung. Sollte man sich aber genötigt sehen, dem Vermieter einen Denkzettel zu verpassen, dann kann es teuer werden! Ein Rechtsstreit ist immer eine komplizierte Sache, und das ist auch der Grund, warum bei ähnlichen Sachverhalten vor Gericht oftmals unterschiedliche Ergebnisse herauskommen!

Die Frage stellt sich also: Was hat der Vermieter getan, um den Zorn seines Mieters zu verdienen? Hat der Vermieter es nur versäumt, den Fahrradkeller wieder benutzbar zu machen, oder ist der Balkon gar schon dabei, abzubrechen, und der Vermieter nimmt von dieser Gefahr überhaupt keine Notiz? Es gilt, ganz neutral abzuwägen, was für, und was gegen, einen Rechtsstreit vor Gericht spricht!

Falls es keinen anderen Ausweg zu geben scheint, als eine Klage einzureichen, dann wohl dem, der eine Rechtsschutzversicherung hat! Eine Rechtsschutzversicherung ist also vorsorglich immer eine Überlegung wert. Doch wenn es schon zum Ernstfall gekommen ist, dann muss wohl die Sparbüchse geschlachtet werden, denn ein Anwalt kostet heutzutage oft ein Vermögen!

Wer friedlich einem Rechtsstreit mit dem Vermieter aus dem Weg gehen will, der kann ja auch fristgerecht seine Wohnung kündigen und schnellstmöglich umziehen … . Das wäre dann übrigens auch die billigste Lösung!