Auch Muskelmänner haben ihre Schwächen

Wer mag schon gerne in eine neue Stadt umziehen? Peter und Anja nicht. Kein Wunder, schließlich ist es ihr 3. Umzug in ebenso vielen Jahren. Sie verlieren wieder alle Freunde und müssen sich in eine neue stadt einfinden. Und nicht zu vergessen, der stressige Umzug selbst.

Die letzten beiden Male haben Peter und Anja immer einen Kleinbus gemietet und sind mit der Hilfe von Freunden selbst umgezogen. Aber die neue Wohnung ist diesmal im 5. Stock und die beiden haben den Umzugsstress satt. Also beauftragen sie zum ersten Mal ein Umzugsunternehmen für den kompletten Umzug.

Im Internet ist schnell ein Umzugsunternehmen gefunden. Pünktlich stehen die bestellten Umzugshelfer am letzten Tag in der alten Wohnung vor der Türe. Die 3 Kerle sind muskelbepackt und tragen ganz professionell einen Blaumann. Anja denkt sich, daß denen sicher nichts zu schwer ist, während ihr Peter immer über Rückenschmerzen klagt.

Die großen Kerle haben ihren großen Umzugslaster dabei und laden die gepackten Umzugskartons ein. Die Arbeit geht flott voran und niemand scheint außer Atem zu kommen. Untereinander prahlen die 3 Muskelmänner, welche Gewichte sie im Fitnessstudio beim Bankdrücken stemmen. Dabei rennen sie die Treppen in den 2. Stock geradezu hoch und herunter.

Als nur noch 3 Umzugskartons übrig sind, lachen sich die Umzugshelfer an: "Was für ein einfacher Auftrag", sagt der Große mit dem Kinnbart zum Glatzköpfigen. Jeder packt sich einen der 3 Kartons, doch dann passiert es. Der Kinnbärtige lässt seinen Karton fallen, schreit auf und hält sich den Rücken. "Was ist denn los, Klaus?", fragt der Glatzkopf. "Scheisse Egon, ich habe nen Hexenschuss!"

"Was zum Teufel ist denn in dem Karton drin?" fragt Egon grinsend. "Da steht was von Büchern drauf", heult Klaus. Egon lacht laut auf "Bücher! Du lässt dich von ein paar Büchern fertig machen". Er geht zu Klaus Karton und hebt ihn um zu zeigen, wie das geht. Man hört einen Aufschrei und das dumpfe Aufschlagen des Kartons auf dem Boden. Jetzt hält sich auch Egon den Rücken.

"Bücher sind eben nichts für Muskelprotze", denkt sich Anja schmunzelnd.

Vorsicht zerbrechlicher Umzug

Steffi zieht um – mit Mülltüten

Steffi zieht um in eine neue Stadt. Ihre Wohnung im 4. Stock muss ausgeräumt werden. Dazu hat sie 5 Freunde "eingeladen".

Ihre Freunde staunen nicht schlecht, als sie die Wohnung betreten. Die Wohnung ist leer, alle Sachen sind schon schön verpackt. Aber Umzugskartons sind keine zu sehen. Steffi hat ihr ganzes Hab und Gut in 60 Liter Mülltüten gepackt.

Ralf spricht aus, was alle denken: "Steffi, ist das dein Ernst? Was ist den in den Mülltüten drin?"
Steffi erwidert mit einem Achselzucken: "Na was wohl, Bücher, Spiele, Bilder, Vasen, Spiegel, Geschirr, …"
Ralf unterbricht entsetzt: "Vasen, Spiegel, Geschirr? Meinst Du nicht, daß das kaputt geht in den Tüten?"
Steffi: "Ach was, das machen wir immer so!"
Ralf: "Also gut…"

Eine Stunde später kennen die 5 Umzugshelfer jede einzelne Treppenstufe beim Namen, so oft sind sie die 4 Stockwerke hoch und herunter gelaufen. Das Hinuntertragen wird oft untermalt von Klirren und Geschepper. Die 5 Freunde grinsen sich an, doch Steffi lässt sich nichts anmerken.

Eine Woche später meldet sich Steffi per email aus der neuen Stadt bei ihren Umzugshelfern: "Vielen Dank nochmal fürs Helfen. Die Mülltüten waren vielleicht doch nicht so schlau. Wenn Scherben Glück bringen, dann habe ich jetzt ausgesorgt!"

Intelligente Häuser

Wenn man sich den aktuellen Bautrend anschaut, könnte man meinen, dass die Technik bereits die Oberhand über uns gewonnen hat. „Häuser die Mitdenken“ werden immer beliebter. Und dabei wird sich nicht mehr nur auf das leidige Thema Strom sparen und effektiv heizen konzentriert. Die Zukunft beginnt hier bereits an der Haustür. Denn diese wird mit Hilfe des Fingerabdruckes und einer Kamera geöffnet. Diese Häuser sollen vor allen Dingen das Leben der Bewohner erleichtern und sicherer machen.

Und auch der Kühlschrank meldet sich, wenn Lebensmittel alle sind oder das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten wurde. Fenster dunkeln sich automatisch ab, die Rollläden schließen zur abgespeicherten Zeit. In Japan haben einige Firmen Toiletten installiert, die automatisch einen Drogentest vornehmen. Eine Sache, die vielleicht nicht im privaten Haushalt zur Installation kommen wird.

Doch viele Bauherren haben auch Angst vor der neuen Technikmacht. Sie möchten nicht, dass ihre Kaffeemaschine automatisch den Kaffee kocht, die Wäsche trocknet, während man auf dem Sofa liegt und sich die Heizung ausschaltet, wenn man ein Fenster öffnet. Dabei sind es genau die Dinge, die dabei helfen können, noch mehr Strom zu sparen und die natürlichen Ressourcen sinnvoll einzusetzen. Und sind wir mal ehrlich. Eigentlich ist in jedem Haushalt bereits heute schon so viel Technik, dass man auch ohne intelligentes Haus von einer Übermacht der Technik sprechen kann. Der Herd hat eine Zeitschaltuhr, die Kaffee- und Waschmaschine kann programmiert werden…