Vergangene Woche sind wir umgezogen und mit drei Kindern ist das nicht “mal eben”. Ich gebe zu, dass ich dem Umzug sehr skeptisch gegenüber gestanden habe und starke Bedenken hatte. Daher bin ich bereits einige Monate zuvor damit angefangen, Überflüssiges wegzuwerfen und andere Dinge gut zu sortieren.

Der Tag der Tage kam und das Umzugsunternehmen hatte unsere Wohnung binnen ein, zwei Stunden komplett leer geräumt und wir sind guter Dinge mit unserem privaten Fahrzeug in den nächsten Ort gefahren – dort wartete unsere absolut neues Eigenheim auf uns. Es dauerte nicht lange und der LKW des Umzugsunternehmens stand vor der Tür und brachte Kiste um Kiste in die entsprechenden Zimmer. Kurz wunderte ich mich über die Schriftfarbe, aber der Gedanke war kurz und auch im Trubel schnell wieder vergessen.

Unsere Möbel waren natürlich nicht in Kartons verpackt und nachdem die starken Männer die Kartons in das Haus getragen hatten, bauten sie zunächst die Möbel in den Kinderzimmern, im Elternschlafzimmer, Büro und Wohnzimmer auf. Kaum zu glauben, aber am späten Nachmittag standen bereits die Möbel! Nach einer kurzen, aber dennoch sehr wohltuenden Kaffeepause entschieden wir uns dafür, nun endlich die Kisten auszupacken. Zugegeben – wir hatten nicht sehr viel Lust und Muße dazu, aber die Kinder benötigten ihre Schlafanzüge.

Ich musste mich beim Auspacken jedoch sehr wundern und schaute nicht schlecht als ich plötzlich schwarze Lackanzüge in der Hand hatte. Was sollte das? Und was sollten wir mit der Reiterpeitsche anfangen? Zum Glück waren die Umzugsherren noch nicht weg und konnten das (peinliche) Missverständnis schnell klären und noch am gleichen Abend bekamen wir unsere eigenen Kartons zurück!

Maren K. aus B.