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Bundesweit fehlen rund 70.000 Wohnungen für Studenten

Die Suche nach einer eigenen Wohnung ist insbesondere für Studenten, die meist über begrenzte finanzielle Mittel verfügen, oft nicht einfach. Sie suchen zum Teil monatelang nach einer bezahlbaren Wohnung oder einem geeigneten WG-Zimmer.

Die Wohnungssituation ist insbesondere in Universitätsstädten oft katastrophal. Studenten stehen bei Wohnungsbesichtigungen Schlange und auch mit WG-Castings könnte man wohl eine neue Serie im Fernsehen bringen. Nicht wenige nutzen zu Beginn ihres Studiums die Variante "Couch-Surfing", das heißt, sie sind froh, wenn sie zumindest für ein paar Tage, auf den Sofas anderer Leute schlafen können, damit sie nicht auf der Straße stehen. In Münster boten beispielsweise viele Familien vorübergehend ihre Kinderzimmer an, um den Studenten zu helfen.

Auf scenario4u.de gibt eine angehende Studentin ihre Erlebnisse bei der Wohnungssuche in Siegen in fesselnder Weise wieder. Auch wenn der Wohnungsmarkt in Siegen sicherlich nicht so angespannt ist, wie der in München, war sie kurz vor dem Aufgeben Zum Schluss fand sie aber doch das perfekte Zimmer, zumindest fast perfekt und macht Anderen damit bei der Wohnungssuche Mut.

Wohnungsgeschichten

Personen, die in ihrem Leben oft umziehen, erleben oft die unglaublichsten Geschichten, sei es bei der Wohnungssuche, bei der Wohnungsbesichtigung, beim Umziehen oder mit der neuen Wohnung selbst. So auch der in Berlin wohnende Journalist und Autor Don Dahlmann. Seine amüsante Geschichte mit den Wohnungen, die er in den letzten 23 Jahren bewohnt hat, ist echt lesens- und empfehlenswert und es ist absolut nachzuvollziehen, dass er es in seiner ersten Wohnung nicht lange ausgehalten hat. Inzwischen lebt er in seiner achtzehnten Wohnung und vielleicht gibt es ja schon bald das versprochene Buch zu den Wohnungsgeschichten.

Aber nicht nur diejenigen, die umziehen, sondern auch langjährige professionelle Umzugshelfer haben viele lustige Dinge aus der Welt der Immobilien auf Lager. So gibt der Möbelpacker Karsten Wollny in seinem Buch "Das Klavier in den fünften Stock, bitte" seine bizarren Umzugserlebnisse zum Besten. Hierzu gehört beispielsweise die Oma, die während des Umzugs im Rollstuhl im dunklen Badezimmer geparkt wurde, aber auch der Herr, der sich an das Sofa seiner Ex-Frau klammerte, weil er die Trennung nicht wahrhaben wollte.

Eins ist absolut klar, sowohl die Geschichten vom Journalisten Don Dahlmann, als auch die vom Möbelpacker Karsten Wollny sorgen an grauen Tagen für Erheiterung.

Auch Muskelmänner haben ihre Schwächen

Wer mag schon gerne in eine neue Stadt umziehen? Peter und Anja nicht. Kein Wunder, schließlich ist es ihr 3. Umzug in ebenso vielen Jahren. Sie verlieren wieder alle Freunde und müssen sich in eine neue stadt einfinden. Und nicht zu vergessen, der stressige Umzug selbst.

Die letzten beiden Male haben Peter und Anja immer einen Kleinbus gemietet und sind mit der Hilfe von Freunden selbst umgezogen. Aber die neue Wohnung ist diesmal im 5. Stock und die beiden haben den Umzugsstress satt. Also beauftragen sie zum ersten Mal ein Umzugsunternehmen für den kompletten Umzug.

Im Internet ist schnell ein Umzugsunternehmen gefunden. Pünktlich stehen die bestellten Umzugshelfer am letzten Tag in der alten Wohnung vor der Türe. Die 3 Kerle sind muskelbepackt und tragen ganz professionell einen Blaumann. Anja denkt sich, daß denen sicher nichts zu schwer ist, während ihr Peter immer über Rückenschmerzen klagt.

Die großen Kerle haben ihren großen Umzugslaster dabei und laden die gepackten Umzugskartons ein. Die Arbeit geht flott voran und niemand scheint außer Atem zu kommen. Untereinander prahlen die 3 Muskelmänner, welche Gewichte sie im Fitnessstudio beim Bankdrücken stemmen. Dabei rennen sie die Treppen in den 2. Stock geradezu hoch und herunter.

Als nur noch 3 Umzugskartons übrig sind, lachen sich die Umzugshelfer an: "Was für ein einfacher Auftrag", sagt der Große mit dem Kinnbart zum Glatzköpfigen. Jeder packt sich einen der 3 Kartons, doch dann passiert es. Der Kinnbärtige lässt seinen Karton fallen, schreit auf und hält sich den Rücken. "Was ist denn los, Klaus?", fragt der Glatzkopf. "Scheisse Egon, ich habe nen Hexenschuss!"

"Was zum Teufel ist denn in dem Karton drin?" fragt Egon grinsend. "Da steht was von Büchern drauf", heult Klaus. Egon lacht laut auf "Bücher! Du lässt dich von ein paar Büchern fertig machen". Er geht zu Klaus Karton und hebt ihn um zu zeigen, wie das geht. Man hört einen Aufschrei und das dumpfe Aufschlagen des Kartons auf dem Boden. Jetzt hält sich auch Egon den Rücken.

"Bücher sind eben nichts für Muskelprotze", denkt sich Anja schmunzelnd.

Erlebnis Wohnungssuche

Anzeigen – Makler – Vermieter – Hausverwalter

Das Erlebnis Wohnungssuche beginnt zum Teil schon beim Lesen kurioser und lustiger Wohnungsanzeigen. So stellt Stefan auf dem JOVELBLOG interessante Anzeigen ein, die ihm bei der Suche nach einem WG-Zimmer über den Weg gelaufen sind. Hierüber kann man aber vermutlich nur lachen, wenn man den "Marathon Wohnungssuche" hinter sich gebracht hat.

Die Top10 der Wohnungssuche einer jungen Frau in Berlin können in Playlita's Blog nachgelesen werden. Über zu kleine Badezimmer und winzige Küchen, sowie undefinierbaren Gestank in den zu besichtigenden Wohungen ist da alles dabei. Bei der Besichtigung einer Wohnung sollte man demnach nicht nur auf die Ausstattung und den Preis des Objektes, sondern unbedingt auch auf den Stadtteil achten. Die Suche nach einem neuen Apartment scheint also nicht nur in München und Hamburg, sondern auch in Berlin nicht so einfach zu sein.

Andere Wohnungssuchenden vergessen ihr eigentliches Anliegen, sobald sie dem Hausverwalter gegenüber stehen, so wie diese junge Mutter hier. Ein nettes Erlebnis, was wohl aus der Bekanntschaft geworden ist?  

Berichte von der Wohnungsfront und -suche in Stuttgart bietet der Blog Wohnungs-Wahnsinn. Hier wurden nicht nur die positiven und negativen Abenteuer mit Maklern und Vermietern veröffentlicht, sondern auch viele Tipps für die Suche des neuen Zuhauses gegeben. Die Schilderungen von Gastautoren zur Wohnungssuche sind genauso willkommen. 

Die Wohnungsbesichtigung

Was dabei alles schief gehen kann

Eine Wohnungsbesichtigung hat definitiv Erlebnischarakter und das sicherlich nicht nur auf der Seite der Wohnungssuchenden. So gab eine Vermieterin im Frühjahr 2012 eine Anzeige im Internet auf, um ihr 34 Quadratmeter kleines Apartment in München für 500 Euro Warmmiete zu vergeben. Innerhalb weniger Tage meldeten sich 400 Bewerber, so dass die Dame ihre Telefonnummer schnell aus dem Internet nahm, um wieder etwas Ruhe zu finden. Dies ist sicherlich kein Einzelfall in München und anderen Großstädten, in denen insbesondere günstige Wohnungen in guten Lagen Mangelware sind. 

Aber in München ist so Einiges möglich. So teilte ein Vermieter einem Interessenten einer 20 Quadratmeter kleinen, aber nicht gerade billigen Wohnung doch tatsächlich mit, dass es sich bei dem angebotenen Objekt um die Stadtwohnung des Besitzers handelt, was bedeutet, dass der Mieter diese für ein paar Tage räumen und auf eigene Kosten ins Hotel gehen muss, wenn der Vermieter die Lust verspürt, etwas Zeit dort zu verbringen. Ob der Vermieter bei diesen Vorstellungen einen Mieter gefunden hat, ist leider nicht bekannt.

Während die Wohnungssuche in Großstädten wie München und Hamburg für Geringverdiener wirklich ein Problem darstellt, oft mehrere Monate in Anspruch nimmt und viele von ihnen dann bei der ersten angebotenen Wohnung auch trotz offensichtlicher Mängel zuschlagen, sieht es in mitteldeutschen Kleinstädten und Dörfern ganz anders aus. Wer mal wieder schmunzeln möchte, sollte sich die Schilderung einer Wohnungsbesichtigung eines Pärchens bei einem alten Ehepaar durchlesen.

Laute Nachbarn

Merkwürdige Geräusche bei den neuen Nachbarn

"Robert, unsere neuen Nachbarn sind schon wieder dabei" seufzt Paula, als sie ins Schlafzimmer kommt. "Sie sind vor drei Tagen eingezogen und jeden Abend ist es das gleiche!"
"Vielleicht sind sie ja frischvermählt", grinst Robert. "Man muss ihnen so viel Zuneigung auch zugute halten. Weißt Du noch: wir vor 25 Jahren?"
"Ja, aber müssen sie dabei so laut sein?" schimpft seine Frau weiter.

"Du weißt doch, dass die Wände in unserem Wohnhaus sehr dünn sind." wiegelt Robert ab "Unsere Nachbarn haben sich auch schon beschwert."
"Ja, vor vielen, vielen Jahren…" seufzt Paula.

Robert schlüpft unter die Bettdecke und schaut seiner Frau beim Umziehen zu. Paula ist nicht mehr die 20-jährige Schönheit, die er damals geheiratet hat. Aber für ihr Alter hat sie sich wirklich gut gehalten. Sie macht Aerobic und ernährt sich bewusst. Er kann sich wirklich glücklich schätzen mit so einer Frau.

"Kannst Du nicht hinübergehen und mit ihnen reden?" quängelt Paula weiter, als sie zu Robert unter die Bettdecke kriecht. "Ich brauche meinen Schlaf!"
"Weisst du was, ich habe eine bessere Idee als Schlafen." sagt Robert und küsst seine Frau lange und ausgiebig.
Er zieht sie ganz nah an sich heran "Lass uns selbst Lärm machen!"

Vorsicht zerbrechlicher Umzug

Steffi zieht um – mit Mülltüten

Steffi zieht um in eine neue Stadt. Ihre Wohnung im 4. Stock muss ausgeräumt werden. Dazu hat sie 5 Freunde "eingeladen".

Ihre Freunde staunen nicht schlecht, als sie die Wohnung betreten. Die Wohnung ist leer, alle Sachen sind schon schön verpackt. Aber Umzugskartons sind keine zu sehen. Steffi hat ihr ganzes Hab und Gut in 60 Liter Mülltüten gepackt.

Ralf spricht aus, was alle denken: "Steffi, ist das dein Ernst? Was ist den in den Mülltüten drin?"
Steffi erwidert mit einem Achselzucken: "Na was wohl, Bücher, Spiele, Bilder, Vasen, Spiegel, Geschirr, …"
Ralf unterbricht entsetzt: "Vasen, Spiegel, Geschirr? Meinst Du nicht, daß das kaputt geht in den Tüten?"
Steffi: "Ach was, das machen wir immer so!"
Ralf: "Also gut…"

Eine Stunde später kennen die 5 Umzugshelfer jede einzelne Treppenstufe beim Namen, so oft sind sie die 4 Stockwerke hoch und herunter gelaufen. Das Hinuntertragen wird oft untermalt von Klirren und Geschepper. Die 5 Freunde grinsen sich an, doch Steffi lässt sich nichts anmerken.

Eine Woche später meldet sich Steffi per email aus der neuen Stadt bei ihren Umzugshelfern: "Vielen Dank nochmal fürs Helfen. Die Mülltüten waren vielleicht doch nicht so schlau. Wenn Scherben Glück bringen, dann habe ich jetzt ausgesorgt!"

Rechtsstreit?

Wenn man Ärger mit dem Vermieter hat, dann hilft es nur entweder, dem Vermieter einfach kleinlaut Recht zu geben, oder, sich auf einen Rechtsstreit mit dem Vermieter einzulassen!

Sich für die erste Variante zu entscheiden, ist meistens die günstigere Lösung. Sollte man sich aber genötigt sehen, dem Vermieter einen Denkzettel zu verpassen, dann kann es teuer werden! Ein Rechtsstreit ist immer eine komplizierte Sache, und das ist auch der Grund, warum bei ähnlichen Sachverhalten vor Gericht oftmals unterschiedliche Ergebnisse herauskommen!

Die Frage stellt sich also: Was hat der Vermieter getan, um den Zorn seines Mieters zu verdienen? Hat der Vermieter es nur versäumt, den Fahrradkeller wieder benutzbar zu machen, oder ist der Balkon gar schon dabei, abzubrechen, und der Vermieter nimmt von dieser Gefahr überhaupt keine Notiz? Es gilt, ganz neutral abzuwägen, was für, und was gegen, einen Rechtsstreit vor Gericht spricht!

Falls es keinen anderen Ausweg zu geben scheint, als eine Klage einzureichen, dann wohl dem, der eine Rechtsschutzversicherung hat! Eine Rechtsschutzversicherung ist also vorsorglich immer eine Überlegung wert. Doch wenn es schon zum Ernstfall gekommen ist, dann muss wohl die Sparbüchse geschlachtet werden, denn ein Anwalt kostet heutzutage oft ein Vermögen!

Wer friedlich einem Rechtsstreit mit dem Vermieter aus dem Weg gehen will, der kann ja auch fristgerecht seine Wohnung kündigen und schnellstmöglich umziehen … . Das wäre dann übrigens auch die billigste Lösung!

Möblierte Wohnung

Eine Wohnung zu finden, ist nicht immer leicht. Nicht selten sieht man heute ein vermeintlich gutes Wohnungsangebot … , doch noch ehe man ein weiteres Angebot zum Vergleich gefunden hat, ist das vorherige Angebot auch schon nicht mehr aktuell!

Die guten Mietangebote bleiben eben nicht lange offen. Mietangebote für Wohnungen sind also sehr überschaubar, oder? – Nein, es geht auch anders! Beispielsweise finden sich bei Wohnungsbörsen auch immer Angebote, die weniger Beachtung finden … , doch wo nur?

Die meisten Leute suchen nur nach leerstehenden Wohnungen. Doch da gibt es auch manchmal eine Extrarubrik für möblierte Wohnungen! Dort sehen nicht so viele Leute nach, weil kaum Angebote vorhanden sind und nur wenige Leute sich ihre eigenen vier Wände nicht selbst gestalten möchten. Sucht man dort nach, findet man zwar nur eine Handvoll passender Angebote, doch die sind gelegentlich sehr gut und günstig!

Auch einmal in weniger bekannte Rubriken hineinzuschauen, kann sich bei Wohnungsportalen also durchaus lohnen! Hätte man nicht gleich gemeint, doch wer lange sucht … , der wird eben auch einmal fündig!

Zeitungsannoncen zur Wohnungssuche

Es gibt viele Möglichkeiten, eine Wohnung zu finden. Man kann sich im Internet umsehen, die Zeitungen durchwühlen, sich bei Freunden umhören usw. .

Wenige Leute jedoch bemerken, dass eine dieser genannten Möglichkeiten zunehmend verschwindet: Wohnungsannoncen in der Zeitung! Wie? Noch nie festgestellt? Da steht dick und fett in einer großen deutschen Tageszeitung: “Bitte nutzen Sie den Immobilienservice von blablawohnung.de … ” .

Wen kümmert es schon? – Im Internet sind doch Bilder dabei, in der Zeitung ist so etwas selten bei Wohnungsangeboten … . Wozu also sollte man nach einer Wohnung über die Zeitung suchen!? Nun, manchmal entpuppt sich so manche Provinzzeitung da noch als Fundgrube für Schnäppchen, billig eine neue Wohnung finden zu können!

Im Internet gibt es folgendes Problem: Wenn ein gutes Angebot online erscheint, ist es so schnell vergriffen wie Würstchen zur Mittagszeit! Der Schnellste kriegt die Wohnung! Was übrig bleibt sind Wohnungen zu einem weniger günstigen Preis … .

Man könnte also ausschließlich das Internet zur Wohnungssuche nutzen. Will man aber sparen, dann sollte auch der eine oder andere Blick in die Lokalpresse geworfen werden!

Gewusst wie!