Archive for März, 2013

Icehotel in Schweden

Wer auf der Suche nach einem Hotelaufenthalt mit garantiertem Erlebnisfaktor ist, kann beispielsweise im Jumbojet-Hotel auf dem Flughafen von Stockholm, in einer Gefängniszelle im Jailhotel Löwengraben in Luzern oder seit 2011 auch in Betonröhren im Künstler-Hotel in Bottrop übernachten. Die neuesten Hotel-Konzepte lassen im Hinblick auf den Erlebnischarakter keine Wünsche offen.

Sehr bekannt ist auch das Icehotel in Schweden, welches jedes Jahr neu aufgebaut werden muss. Insbesondere Geschäftsmänner empfinden den Aufenthalt als einmaliges Erlebnis, da sie hier eine Entschleunigung ihres sonst so stressigen und hektischen Lebens erfahren. 

Die Nacht im Icehotel ist definitiv ein Erlebnis, denn wo hat man sonst die Möglichkeit in einem Thermoschlafsack auf Eisblöcken zu schlafen, die von einem hölzernen Rahmen zusammengehalten werden und mit Matratzen und Rentierfellen belegt sind?! Kunstwerke aus Eis und Schnee, die von Künstlern von der ganzen Welt geschaffen wurden, runden das Ambiente ab. Die Temperaturen von -5 bis -8 Grad im eisigen Hotel sind im Vergleich zur Umgebung nichts, denn dort können schon mal -30 Grad gemessen werden. Eine Tasse mit heißem Preiselbeer-Saft am Morgen hilft zudem in die Gänge zu kommen, denn auch das abwechslungsreiche Programm verspricht unvergessliche Erlebnisse.

Passend zum Hotelaufenthalt in Schweden kann eine Hundeschlittenfahrt vom Flughafen zum Icehotel hinzugebucht werden und auch die Snowmobile Nachtfahrt ist gigantisch, insbesondere wenn bei klarem Himmel die Polarlichter zu sehen sind. Wer nicht nur im Icehotel übernachten möchte, kann auch eine Rentierfahrt mit Übernachtung im Rentier-Camp buchen.

Ein Umzug mit Hindernissen

Ein Umzug mit Haustieren ist eine lustige Sache

Wenn man in der Straßenbahn ein wenig auf die Gespräche der Menschen hört, bekommt man so manche lustige Sache zu hören. Da war zum Beispiel ein Mann, der erzählte von seinem letzten Umzug. Erst hatte er versehentlich den Auftrag an zwei Speditionen erteilt. Das konnte er klären, weil es ein Tausch war und sein Tauschpartner noch auf der Suche nach einem Umzugsunternehmen war.

Dann muss es beim Packen und Zerlegen der Möbel ein ziemliches Chaos gegeben haben. Die Leute rundherum haben herzlich gelacht, als er so richtig schön bildhaft beschrieben hat, wie sie tagelang über die Kisten und Brettern haben klettern müssen. Irgendjemand muss wohl auch nicht richtig auf den Kalender geguckt haben, denn das Telefon wurde eine Woche vor dem geplanten Termin schon abgeschaltet. Hm, man sollte sich eben doch eine Checkliste für den Umzug machen, wenn nichts schiefgehen soll.

Aber am amüsantesten war wohl der Umzugstag selbst. Als die Möbelpacker mit dem LKW weg waren, war plötzlich auch seine Katze verschwunden. Sie haben sie stundenlang gesucht und vermutet, dass sie sich in einem der Körbe oder Kartons versteckt hat. Aber gefunden haben sie den Vierbeiner nicht. Dann haben sie Freunde losgejagt. Man hört ja öfter einmal, dass gerade Katzen wieder nach Hause finden, egal wo sie ausgesetzt werden. Aber am alten Haus war sie auch nicht.

Schallendes Gelächter in der halben Bahn gab es, als der Mann dann noch berichtet hat, dass seine Katze am nächsten Morgen den LKW-Fahrer erschreckt hat. Als der die Türen zum Container bei einem anderen Kunden aufgemacht hat, funkelten ihm zwei leuchtende Augen entgegen. Er hat sie dann in einen Karton eingesperrt und den Mann angerufen, damit er sie sich abholen kann. Fazit: Fremde Unterhaltungen in öffentlichen Verkehrsmitteln sind manchmal viel lustiger als die beste Sketch-Sendung im Fernsehen.