Archive for Februar, 2013

Bundesweit fehlen rund 70.000 Wohnungen für Studenten

Die Suche nach einer eigenen Wohnung ist insbesondere für Studenten, die meist über begrenzte finanzielle Mittel verfügen, oft nicht einfach. Sie suchen zum Teil monatelang nach einer bezahlbaren Wohnung oder einem geeigneten WG-Zimmer.

Die Wohnungssituation ist insbesondere in Universitätsstädten oft katastrophal. Studenten stehen bei Wohnungsbesichtigungen Schlange und auch mit WG-Castings könnte man wohl eine neue Serie im Fernsehen bringen. Nicht wenige nutzen zu Beginn ihres Studiums die Variante "Couch-Surfing", das heißt, sie sind froh, wenn sie zumindest für ein paar Tage, auf den Sofas anderer Leute schlafen können, damit sie nicht auf der Straße stehen. In Münster boten beispielsweise viele Familien vorübergehend ihre Kinderzimmer an, um den Studenten zu helfen.

Auf scenario4u.de gibt eine angehende Studentin ihre Erlebnisse bei der Wohnungssuche in Siegen in fesselnder Weise wieder. Auch wenn der Wohnungsmarkt in Siegen sicherlich nicht so angespannt ist, wie der in München, war sie kurz vor dem Aufgeben Zum Schluss fand sie aber doch das perfekte Zimmer, zumindest fast perfekt und macht Anderen damit bei der Wohnungssuche Mut.

GEZ

Eine unterhaltsame Geschichte mit einem GEZ-Fahnder

Seit zu Jahresbeginn 2013 die Bürger bezüglich der neuen GEZ-Gebührenreform auf die Barrikaden gehen, da ab sofort monatlich 17,98 Euro bezahlt werden müssen und zwar unerheblich davon, wie viele Geräte man in Betrieb hat, gibt es fast täglich neue Informationen. So stellte die Stadt Köln Ende Januar die Zahlung von Rundfunkgebühr ein und auch die ARD verspricht in Einzelfällen Änderungen beim GEZ-Beitrag, auch wenn sich am Gesamtkonzept wohl nichts ändern wird. Auch der Steuerzahler-Bund kritisiert die millionenschwere Werbekampagne für die Einführung der Zwangspauschale, die aus Beitragszahlungen finanziert wurde, was echt nicht lustig ist. Ob der Aufruhr etwas verändern wird, bleibt daher abzuwarten.

Es gibt jedoch einige Personengruppen, die sich von der Rundfunkgebühr, die durch die GEZ eingetrieben wird, befreien lassen können. Dazu gehören nicht nur taubblinde oder Empfänger von Blindenhilfe, sondern auch erwachsene Kinder, die bei ihren Eltern wohnen sowie WG-Mitbewohner. Wer weder Anspruch auf Befreiung noch auf Reduzierung des Beitrags hat, sollte diesen Artikel lesen, wie GEZ-Fahnder in der Vergangengeit erfolgreich abgewimmelt wurden. Das ist zwar nun nicht mehr möglich, aber die Geschichte ist wirklich lustig.