Archive for November, 2012

Da oben leuchten die Sterne

Der Sternenhimmel liegt dort oben so friedlich in stiller Nacht! Auf dem Gras im eigenen Garten liegend, beobachtet man die vielen Sterne, die sich umeinander drehen. Ein Stern ist rosa, der andere blau, auch wenn die meisten wohl eher gelbweiß sind. Wieviele Sterne mag es am Himmel wohl überhaupt geben?

Jeder einzelne Stern am Himmel ist eine Sonne, so sagt uns modernen Menschen die Wissenschaft. Irgendwo in fernen Galaxien sieht bestimmt auch jemand unsere Sonne als einen von Milliarden Sternen am Himmel blinken! So betrachtet, ist das Licht der Welt also sicher etwas, das die Bewohner verschiedener Galaxien auf geheimnisvolle Art miteinander verbindet, oder?

Mit einem Teleskop machen sich daher Millionen von Menschen jede Nacht auf die Suche nach Sonnen, Sternennebeln, Galaxien und Ähnlichem, einfach, um sich mit anderen Wesen in weit entfernten Teilen des Universums verbunden zu fühlen!

Das ist nicht viel anders, als wenn sich der gewöhnliche Neuzeitmensch im Internetzeitalter mit seinem PC online begibt, und sich dadurch irgendwie mit der Außenwelt verbunden fühlt. Natürlich kann der Computernutzer mit Leichtigkeit direkt Verbindung zu anderen Internetnutzern aufbauen, während ein Hobbyastronom keine Tastatur zur Kommunikation mitanderen Leuten nutzt!

Dennoch ist die Astronomie ein besonderes Hobby! Ob man nun teure Astronomiekameras zur photographischen Bildgebung nutzt, eine gewöhnliche Digitalkamera oder sogar noch eine klassische Filmkamera: Sagt nicht ein Bild viel mehr als ein Wort, gerade in der Astronomie? – Wer es noch nie ausprobiert hat, der sollte zwar nach kostengünstigem Equipment Ausschau halten, doch sobald man erst einmal angefangen hat, Bilder von fernen Sternen zu machen, dann kann man oftmals nicht mehr damit aufhören!

Der eigene Garten eignet sich hierbei, sofern die Nachbarschaft es gestattet, geradezu hervorragend fürs Beobachten des nächtlichen Sternenhimmels!

Irrtümer beim Bau

“Bitte bauen Sie mir ein zweistöckiges Wohnhaus mit großen Fenstern, und vergessen Sie auch ebenso wenig, dass ich im Winter auf gar keinen Fall frieren möchte in meinem Haus!” gibt ein Grundstückseigentümer dem Bauunternehmer zu verstehen. “Alles klar, wir kümmern uns voll und ganz darum, machen Sie sich überhaupt keine Sorgen!” kommt als Antwort.

Mitten beim Bau fällt dem Bauherrn urplötzlich ein, er müsse dann doch einmal vorbeikommen, den Fortgang der baulichen Bemühungen selbst in Augenschein zu nehmen! Normalerweise sollte man zwar, wenn man schon so viel Geld in ein Projekt hineinsteckt, wenigstens regelmãßig vorbeischauen, wie der Bau so vorangeht, doch falls man wirklich vollstes Vertrauen in die Fähigkeiten der engagierten Baufirma samt Architekten hat, böte sich da nicht tatsächlich der eher seltene Gang auf die Baustelle an?

Auf der Baustelle angekommen, fällt Einem jäh auf: Da ist ja gar kein Schornstein auf dem Dach, und wieso ist nach den ersten Stock gar schon Schluss nach oben? Sieht so etwa ein zweistöckiges Wohnhaus aus? – Zur Überraschung des Grundstückseigentümers meint der Vorarbeiter, Erdgeschoss zusammengenommen mit erstem Stock wären ja bekanntlich zwei Stockwerke, und es käme, auf Anraten des Architekten, ja sowieso nur eine Elektroheizung zum Einsatz, sodass man sich den Kamin eben aus Kostengründen komplett gespart hätte!

Sofern das Haus in diesem Falle schon so gut wie komplett fertig ist zum Zeitpunkt, wo man den Irrtum endlich bemerkt hat, ist es wohl ratsamer, es dabei zu belassen und das Haus so zu akzeptieren, wie es eben gerade ist. Sollte sich jedoch noch mit relativ geringem Aufwand alles wieder ins Lot bringen lassen können, dann hat man damit wohl noch einmal Glück gehabt!

Ist es deshalb generell vielleicht nicht besser, ein bisschen öfter die Bauarbeiten am eigenen Haus zu kontrollieren?

Siesta, bitte!

Manchmal weiß man einfach nicht, was man tut! Normalerweise macht man einmal etwas richtig, ein andermal falsch. Hin und wieder kommt sich aber auch jeder so vor, als ob hier ein anderer Mensch die Zügel in der Hand hielte und man selbst quasi richtig machtlos neben sich stünde! Wenn das passiert, dann fühlt man sich, wie als ob Einem da ein Zombie im Spiegelbild entgegenschauen täte … .

Natürlich beeinträchtigen Faktoren wie guter oder schlechter Schlaf, Ernährung sowie das persönliche Umfeld stark die eigene Stimmung wie ebenfalls die Selbstwahrnehmung. Dennoch sind die eigene Persönlichkeit genauso wie viele weitere Faktoren gleichermaßen daran beteiligt! Ein altes Sprichwort besagt “Man ist, was man isst!”, trotzdem ist die Einstellung, welche man selber zum Leben einnimmt, nicht minder bedeutsam für den Einzelnen als die Ernährung.

“Sag’ einmal, wo bist Du gerade?” – “Äh, ich? Wo soll ich schon sein? Hier bin ich natürlich!” Man kann zwar anwesend sein, doch trotzdem geistig meilenweit entfernt sein! Viele Leute kennen das Gefühl, “nicht ganz bei der Sache” zu sein. Nicht immer muss die vorübergehende geistige Abwesenheit unliebsame Folgen nach sich ziehen, dennoch, wäre es nicht möglicherweise ein Fehler, stets völlig unkonzentriert umherzuschweifen?

Immer nur “voll dabei” zu sein, ist andererseits schier unmöglich, da der Mensch ja bekanntlich seine wohlverdienten Ruhepausen regelmäßig in Anspruch nehmen muss, wenn er auch in Zukunft gesund und munter bleiben will! Wiederum sollte das nicht heißen, der Mensch wäre im Allgemeinen den ganzen Tag lang ausschließlich mit Ausruhen zufrieden.
Konzentration bringt Anspannung und Stress mit sich.

Entspannung hingegen entlastet Körper und Geist. Ein bisschen Konzentration im Alltag ist schier unumgänglich, sonst geht einfach viel zu viel mangels guter Planung schief! Häufige Ruhepausen während der Arbeit sind daher eine wirklich gute Idee, nur wie überzeugt man denn den eigenen Boss bloß, komfortable Ruheräume in unmittelbarer Nähe zum Arbeitsplatz zu schaffen? – Hier sind die Südländer mit ihrer Siesta, oder ähnlichen Bräuchen, den hiesigen Arbeitnehmern offenbar noch weit voraus! Würde eine flexiblere Ruhezeit nicht auch den deutschen Angestellten sehr gut stehen?

Erlebnis Wohnungssuche

Anzeigen – Makler – Vermieter – Hausverwalter

Das Erlebnis Wohnungssuche beginnt zum Teil schon beim Lesen kurioser und lustiger Wohnungsanzeigen. So stellt Stefan auf dem JOVELBLOG interessante Anzeigen ein, die ihm bei der Suche nach einem WG-Zimmer über den Weg gelaufen sind. Hierüber kann man aber vermutlich nur lachen, wenn man den "Marathon Wohnungssuche" hinter sich gebracht hat.

Die Top10 der Wohnungssuche einer jungen Frau in Berlin können in Playlita's Blog nachgelesen werden. Über zu kleine Badezimmer und winzige Küchen, sowie undefinierbaren Gestank in den zu besichtigenden Wohungen ist da alles dabei. Bei der Besichtigung einer Wohnung sollte man demnach nicht nur auf die Ausstattung und den Preis des Objektes, sondern unbedingt auch auf den Stadtteil achten. Die Suche nach einem neuen Apartment scheint also nicht nur in München und Hamburg, sondern auch in Berlin nicht so einfach zu sein.

Andere Wohnungssuchenden vergessen ihr eigentliches Anliegen, sobald sie dem Hausverwalter gegenüber stehen, so wie diese junge Mutter hier. Ein nettes Erlebnis, was wohl aus der Bekanntschaft geworden ist?  

Berichte von der Wohnungsfront und -suche in Stuttgart bietet der Blog Wohnungs-Wahnsinn. Hier wurden nicht nur die positiven und negativen Abenteuer mit Maklern und Vermietern veröffentlicht, sondern auch viele Tipps für die Suche des neuen Zuhauses gegeben. Die Schilderungen von Gastautoren zur Wohnungssuche sind genauso willkommen. 

Die Wohnungsbesichtigung

Was dabei alles schief gehen kann

Eine Wohnungsbesichtigung hat definitiv Erlebnischarakter und das sicherlich nicht nur auf der Seite der Wohnungssuchenden. So gab eine Vermieterin im Frühjahr 2012 eine Anzeige im Internet auf, um ihr 34 Quadratmeter kleines Apartment in München für 500 Euro Warmmiete zu vergeben. Innerhalb weniger Tage meldeten sich 400 Bewerber, so dass die Dame ihre Telefonnummer schnell aus dem Internet nahm, um wieder etwas Ruhe zu finden. Dies ist sicherlich kein Einzelfall in München und anderen Großstädten, in denen insbesondere günstige Wohnungen in guten Lagen Mangelware sind. 

Aber in München ist so Einiges möglich. So teilte ein Vermieter einem Interessenten einer 20 Quadratmeter kleinen, aber nicht gerade billigen Wohnung doch tatsächlich mit, dass es sich bei dem angebotenen Objekt um die Stadtwohnung des Besitzers handelt, was bedeutet, dass der Mieter diese für ein paar Tage räumen und auf eigene Kosten ins Hotel gehen muss, wenn der Vermieter die Lust verspürt, etwas Zeit dort zu verbringen. Ob der Vermieter bei diesen Vorstellungen einen Mieter gefunden hat, ist leider nicht bekannt.

Während die Wohnungssuche in Großstädten wie München und Hamburg für Geringverdiener wirklich ein Problem darstellt, oft mehrere Monate in Anspruch nimmt und viele von ihnen dann bei der ersten angebotenen Wohnung auch trotz offensichtlicher Mängel zuschlagen, sieht es in mitteldeutschen Kleinstädten und Dörfern ganz anders aus. Wer mal wieder schmunzeln möchte, sollte sich die Schilderung einer Wohnungsbesichtigung eines Pärchens bei einem alten Ehepaar durchlesen.

Füreinander und miteinander

“Ich will immer und überall mit Dir zusammen sein, Schatz!” – “Wie süß! Ich gehe gleich zum Bridgeclub, kommst Du mit?” – “Ach, weißt Du, ich mache mir nichts aus Kartenspielen … . Geh’ Du ‘mal allein hin!” Sie reißt die Augen weit auf: “Und Du sagst, Du willst immer mit mir zusammen sein? Du Lügner, Du liebst mich ja noch nicht einmal!”.

Schnell kann in einer Beziehung aus Missverständnissen und schlechter Laune eine echte Krise erwachsen! Wenn jedoch erst einmal der Wurm drin ist in der trauten Zweisamkeit, dann hilft ganz bestimmt aber nicht das kriegerische Säbelrasseln, welches Wirtschaftsbosse oft an den Tag legen. Eine Liebesbeziehung ist schließlich keine Finanzspekulation oder eine Weltmeisterschaft, richtig?

“Schatz, das habe ich nicht so gemeint, ich hab’ Dich doch lieb!” ist da schon eher versöhnlich und eignet sich bestens, um nach einem Streit oder Ähnlichem wieder miteinander friedlich ins Gespräch zu kommen. Solange beide einander aufrichtig lieben, finden sie meistens recht schnell wieder zueinander zurück.

Ein schönes Lied ist beispielsweise Everywhere von Fleetwood Mac, das so einfach kundgibt “Ich will überall mit Dir sein!”! Ist das nicht eine wunderbare Art der Liebeserklärung? – Natürlich gibt es noch viele weitere Lieder, die sich die Liebe zum Thema gemacht haben! Bedeutsam dabei ist allerdings für den Einzelnen vor allem, das Wesentliche im Leben, nämlich die Liebe füreinander selbst, nie aus den Augen zu verlieren, oder?