Archive for Juni, 2012

Neue Bauart

Ein Garten ist ein Ort zum Entspannen! Saftiges Grün, duftende Blumen und süßes Obst, all das reizt im Sommer den Hobbygärtner dazu, Höchstleistungen in seinem Garten zu vollbringen. Zu dumm ist es nur, dass, auch wenn der Rest des Gartens nicht allzu vieler Pflege bedarf, der Rasen dennoch regelmäßig gemäht werden muss!

In vergangenen Zeiten hätte man ja noch grasenden Tieren das Kürzen der Wiesen überlassen, doch heutzutage gibt es allerorts Rasenmäher! Die Rasenmäher älteren Baujahres waren noch einfacher gebaut als aktuellere Modelle. Der Rasenmäher von heute hat zudem eine Besonderheit: Man muss einen Klappgriff die ganze Zeit über festhalten, sonst geht er nämlich aus! Bei Benzinmähern bedeutet das ebenfalls, nach jedem Entleeren des Korbes erneut der Starter anziehen zu müssen!

Der moderne Rasenmäher lässt sich, maßgeblich bedingt durch die Sicherheitsklappe, die den Griff leider zu oft übermäßig unhandlich gestaltet, nur mit erheblichem Kraft- und Konzentrationsaufwand nutzen! Sobald die Klappe losgelassen wird, fühlt sich der Griff gleich spürbar besser an, und das Schieben des Mähers geht pötzlich viel leichter von der Hand, doch, oh Weh, er mäht ja nicht mehr bei heruntergelassener Klappe, so ein Pech … . Was kann man da bloß tun?

Man kann versuchen, noch einen Rasenmäher alter Bauart zu bekommen! Ansonsten fragt sich, ob ein fahrbarer Mäher die bessere Wahl wäre, oder doch lieber ein schnöder Handrasenmäher? Ja, die moderne Technik hat nicht immer Verbesserungen in unseren Alttag hineingebracht, manchmal sieht es hier und da, zum Unmut der Benutzer, eben auch nach einer weniger geglückten Entwicklung aus!

Im Garten lässt sich nichtsdestotrotz super faulenzen, und im Sommer kann man auch den Rasen sprengen, sehr zur Freude der Kinder übrigens! Kann man nicht die lästige Arbeit gegegenenfalls jemand anderem übertragen?

Nachbarn raufen sich zusammen!

Gute Nachbarschaft ist etwas Tolles! Der freundliche Nachbar, der immer prompt seine Hilfe anbietet, wenn man voll mit Einkaufstaschen beladen ist, den will man nicht mehr missen, sobald man ihn erst einmal gefunden hat. Was passiert aber, wenn aus der guten Nachbarschaft plötzlich ein ‘kalter Krieg’ wird?

Noch letzte Woche war alles in Ordnung! Der Nachbar von nebenan war wie üblich zum Grillen gekommen. Er ist 25 Jahre alt, alleinstehend, und hilft der 17-jährigen Tochter der Familie seit zwei Jahren schon tüchtig bei den Mathehausaufgaben! Doch als der Vater der Familie plötzlich seine Tochter am Essenstisch vermisst, beginnt er, nach ihr zu suchen.

Nicht lange braucht es, da findet er die beiden, seine einzige Tochter und diesen werten Nachbarn, im Zimmer jener besagten Tochter natürlich. Doch, was er sieht, das hat rein gar nichts mit Mathematik zu tun! Beide jungen Leute sind eifrig beschäftigt mit der praktischen Erprobung … der Bienchen und Blümchen-Theorie. Der Vater ist böse: “Ach, so schaut’s aus! Mir meine Tochter verderben! Sie Lustmolch! Seien Sie froh, wenn ich Sie nicht anzeige, meine Tochter ist schließlich erst nächsten Monat 18!”.

Im Anschluss an diese Eskapade muss sich das junge Liebespaar erst einmal trennen. Der einst so liebe Nachbar wird seitdem nicht mehr in die Wohnung hineingelassen, und jedes Mal, wenn der Alte ihn sieht, dann guckt er ihn so grimmig an, als wolle er ihm alle Knochen brechen! So schnell kann gute Nachbarschaft kaputtgehen … .

Einen Monat später traut sich die Tochter dann, wieder mit ihrem Vater zu reden. “Du, Papa? Ich liebe ihn aber!” sagt sie leise. Der Vater guckt böse: “Und das von Dir? Der Lustmolch hat sich ja nicht einmal selbst bei Dir bedient, Du musstest ihm auch noch dabei helfen!”. Doch das Gespräch wendet sich geschwind, als er erfährt, dass er bald Opa werden wird! Er besteht nun zwar auf einer Hochzeit, die noch solange der Bauch nicht deutlich geworden ist stattfinden muss, aber das soll kein Hinderniss für die Liebenden sein.

Da das junge Liebespaar mit dem Heiratsultimatum des Vaters nämlich einverstanden ist, versöhnen sich zur Hochzeit die ‘Streithähne’ auch wieder! “Na, Du bist schon in Ordnung! Eigentlich hätte sie ja auch gar keinen besseren Mann bekommen können … .” tönt der Alte jetzt, und der frisch gebackene Ehemann lächelt dazu fröhlich.

Nachbarschaft kann eben manchmal auch zur Familie werden!

Solarheizung

Ach, wie schön ist es: Es ist Sommer! Ja, der Sommer kann echt schön sein. Einige Sommer sind so heiß, das man sich fragt, ob man sie auch überlebt! Andere Sommer sind einfach nur verregnet und kalt, sodass sich die Energieversorgungsunternehmen in solch einer Zeit zumeist besonders freuen können, denn wo geheizt wird, da fließt schließlich auch Geld … .

Wer regelmäßig draußen seine Spaziergänge macht, der wird sich bestimmt über einen leicht bewölkten Himmel freuen! Wäre es im Sommer zu sonnig, riskierte man einen Sonnenbrand, bei strömendem Regen hingegen würde sich der Arzt wohl wenig später über das Verschreiben von Medikamenten freuen dürfen … . Wäre es folglich besser, wenn es um diese Zeit im Jahr herum eher kühl und wolkig bliebe?

Es muss nicht immer kühl sein, denn auch, wenn der Himmel bewölkt ist, kann ja theoretisch warme Luft gleichwohl umherziehen! Falls es nun aber wieder Erwarten gerade zur eigentlich wärmsten Zeit des Jahres jetzt eher herbstlich zugeht mit dem Wetter, dann stöhnen die Hausbesitzer bestimmt wieder über die hohen Heizkosten.

Tja, in einer Wohnung wärmt ja der Mieter im Stockwerk höher die eigene Wohnungsdecke mit, während der Mieter ein Geschoss tiefer praktisch dafür sorgt, dass der Fußboden nicht zu kalt wird! In einem Einfamilienhaus ist das eben anders.

Die momentanen Ölpreise bedeuten hierbei nicht selten Heizkosten von gut 500 Euro monatalich, bei einem Einfamilienhaus, Ölheizung vorausgesetzt natürlich! Da Gas und Öl preislich nie zu weit auseinander liegen, wird Gas wohl auch kein Schnäppchen werden. Wenn die Energiepreise ins Unermessliche zu steigen scheinen, was für Alternativen hat man denn da nun zur Verfügung?

Zum einen kann der preisverdatterte Bürger, ganz wie die Leute im Mittelalter es schon taten, seinen Kamin nutzen, um den Wohnraum zu beheizen. So manch eine alte Omi wärmt sich auch gerne an einer Kerze die Hände, während der Rest ihres zitternden Körpers in dicke Decken gehüllt ist! Für den modernen Menschen hingegen, der sich über die Gesundheitswirksamkeit von wohliger Wärme im Wohnraum voll im Klaren ist, gibt es jedoch noch eine viel bessere Möglichkeit: die Solarheizung.

Eine Solarheizung nutzt die Sonnenwärme, die sowieso dauernd aufs Dach scheint, indem sie die Wärme quasi ‘einzufängt’ und daraufhin speichert! So kann ein Haus dann, ganz ohne die Abhängigkeit von teurer Energie, beheizt werden. Wer zudem noch etwas Strom von der Sonne bekommt, der kann dann sogar auch noch die Heizungspumpe für den Heizwasserkreislauf ebenfalls sozusagen kostenfrei betreiben!

Wem es im eigenen Haus kalt wird, der muss nicht frieren, und eine gute Solarheizung hilft außerdem noch, Kosten zu sparen! Ist denn ein kühler Sommer nicht auch einmal schön?

Kulturgüter im Internet

Ist das nicht toll, so einen richtig schnellen Internetanschluss zu haben? Schon innerhalb weniger Minuten is da das neue Linux flink heruntergeladen! Doch nicht nur das Herunterladen macht damit Spaß, nein, ebenfalls Videochats laufen auf einmal viel ruckelfreier als vorher, aufgrund der gleichsam höheren Hochladegeschwindigkeit natürlich.

Während wir jetzt gerade in Deutschland die Umstellung auf VDSL erleben, die uns nach und nach ermöglicht, Fernsehen, Telefon und Internet über das gute, alte Telefonkabel zu empfangen, sieht es nicht überall auf der Welt so gut aus, was die Internetversorgung anbetrifft!

In manchen Gebieten sind die Festnetzleitungen zudem eher unverlässlich, ganz besonders dort, wo die Natur sich nicht ganz so sehr von ihrer ‘Schokoladenseite’ zeigt! In Deutschland zählt man nur äußerst wenige dramatische Überflutungen, Stürme oder Erdbeben, jedoch anderswo sind Naturkatastrophen häufiger anzutreffen.

Mobilfunknetze erfreuen sich in jenen Gegenden sehr großer Beliebtheit, auch wenn der UMTS-Empfang bekanntlich bei jeder Schlechtwetterfront gestört werden kann! Können sich die Menschen in unserem Land nicht wirklich glücklich schätzen, wie gut doch vergleichsweise unser Kommunikationsnetz funktioniert?

Wir können mit Höchstgeschwidigkeit ins Internet gehen, ob per DSL oder UMTS, und es gibt fast keinen Ort (außer vielleicht der Badewanne), an dem wir auf einen Computer noch verzichten müssten! Immer erreichbar zu sein kann aber auch zur Last werden, weswegen der schlaue Nutzer dann wiederum vorsorgliche Vorkehrungen trifft, um nicht mitten in der Nacht plötzlich von einem Telefonklingeln, oder so etwas Ähnlichem, aus dem Schlaf gerissen zu werden.

Das einzig mögliche Problem mit den deutschen Datenleitungen liegt also offenbar nicht in der Qualität der Anschlüsse oder der Datenübertragungen! Die bestehende Problematik zeigt sich dem Datenschützer wohl viel deutlicher als dem ‘Ottonormalbürger’. Jeder Bundesdeutsche kann vom Internet zwar so Gebrauch machen, wie es ihm passt, dennoch gibt es da nicht irgendwo Grenzen?

Beispielsweise das Kopierschutzrecht bedingt, dass manche Musikvideos, die auf MTV sonst dauernd gespielt werden, in anderen Ländern auf diversen Internetportalen frei anzuschauen sind, während in Deutschland, wie auch im Internet bei Youtube, nur freundlich darauf hingewiesen wird, die ‘GEMA’ sei für das schwarze Bild verantwortlich: Das Video wird hier, in Deutschland, einfach nicht gespielt! Ist nicht Musik eigentlich mehr ein Kulturgut denn ein Handelsprodukt? Patente können zwar nach einiger Zeit verjähren, doch Musik darf auch nach Jahrzehnten nicht einmal kostenlos angehört werden?

Die sogenannte ‘digitale Rechteverwaltung’ ist offensichtlich dabei, die Grundpfeiler unserer Kultur, sprich u.a. Bild und Ton, ohne zeitliche Begrenzung kommerziell zu nutzen, auch wenn dadurch ihr gesamtkultureller Zusammenhang dabei ins Hintertreffen gerät … . Ist nicht zum Beispiel Musik, die nicht jeder sich frei anhören kann, aus welchem Grund auch immer, eigentlich im Begriff, aus dem Gedächtnis der Menschheit zu verschwinden?

Radiosender spielen viele Lieder nicht mehr oft, sobald die Songs ihren Status als ‘aktuell’ verloren haben. Was wird denn bloß mit all der Musik, die wegen ihres Kopierschutzrechtes keinen freien und kostenlosen Zugang erlaubt, und überdies so gut wie nie mehr in den Medien auftaucht?

Genauso wie in der modernen Gesellschaft das Wegwerfen von Verpackungen schon zum Alltag gehört, werden im selben Moment auch Kulturgüter, von Filmen über Musik bis hin zu Schriftstücken, einfach sich selbst überlassen: Kopierschutzrecht verhindert leider den freien, kostenlosen öffentlichen Zugang, und so bleibt es nur die Erinnerung von Zeitzeugen, in der manches Werk überhaupt noch eine Bedeutung hat! Auf diese Weise gelangen Kulturgüter landfristig sozusagen aufs ‘Abstellgleis’, was heißt, dass sie keine kulturelle Bedeutung mehr haben.

Wie sich unschwer erkennen lässt, sind die heutigen Internetzugänge bemerkenswert, denn jegliche Medien (Bild, Ton und Text) lassen sich mit ihrer Hilfe schnell aufrufen! Wichtig für ihren Nutzwert sind aber auch gesamtgesellschaftliche Faktoren, denn einen Selbstzweck hat das Internet an sich schließlich nicht, es dient lediglich der Kommunikation und der kulturellen Entfaltung. Kommt vielleicht der kulturellen Aufgabe des Internets doch mehr Bedeutung zu, als sich zu Anfang hätte vermuten lassen?

Das Internet könnte in Zukunft lobenswert einen freien Informationsaustausch ermöglichen, und dabei die Kulturelle Vielfalt aufrechtzuerhalten helfen. Alle Medien, von Büchern bis hin zu Filmen und Musik, könnten, sagen wir ab 10 Jahren nach ihrer Veröffentlichung, nunmehr kostenlos über das Internet angeboten werden, was wiederum dazu beitragen täte, die ihnen gebührende kulturelle Bedeutung weiterhin zu ermöglichen!

Wer gerne das Ganze als Geschenk, professionell auf einem Datenträger verewigt, haben möchte, der müsste dafür dann allerdings auch Geld zahlen … . Außerdem könnte ja auch jeder über einen eventuell vorhandenen Link eine Geldspende an seine Lieblingsmedienfirma tätigen, um einfach, dem freien Medienangebot wegen, ein ‘Dankeschön’ loszulassen!